Die Idee

Kinder haben heute weniger Gelegenheit sich im Freien zu bewegen bzw. ihre räumliche Umgebung von der elterlichen Wohnung aus zu erkunden und natürliche Lebensräume wie Wald, Felder, Wiesen und Bachufer kennen zu lernen. Sie bekommen kaum die Chance, die Grenzen ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit zu erfahren und mit einfachen Materialien Spielzeug herzustellen oder Eigeninitiative zu entwickeln, sich als Urheber ihrer Handlungen zu erfahren. Stattdessen sind sie häufiger damit beschäftigt, sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten, mit perfektioniertem Spielzeug umzugehen und / oder in pädagogisch angeleiteten Situationen zu spielen und zu lernen.

Da ist ein Waldkindergarten für unsere Kinder eine gute Erlebnisalternative. Die Natur ist der ultimative Entwicklungsraum für Kinder. Kein Kindergarten, kein Kinderzimmer und keine Turnhalle kann eine so optimale Konzentration von Erfahrungsmöglichkeiten bieten wie ein Wald.

Durch den täglichen Aufenthalt in der Natur entwickeln die Kinder erst die Eigenschaften und Qualitäten, die ein Waldkind auszeichnen. Die Kinder weisen sich durch eine hohe Kreativität aus, haben einen ausgeprägten Erfindungsreichtum, sie überzeugen durch ihre Beobachtungsgabe und ihre sprachliche Kompetenz. Sie lernen ihre Grenzen kennen und gewinnen Vertrauen in das eigene Können. Sie beweisen Mut und Kraft, sind widerstandsfähig und haben ein Sozialverhalten, das von aufeinander eingehen, Rücksicht, Hilfsbereitschaft und Zuhören geprägt ist.

Genauso wie in anderen Kindergärten haben auch bei uns die typischen Gruppenaktivitäten ihren Platz. Mit der ganzen Familie feiern wir Ostern und Weihnachten und genießen in der angenehmen Atmosphäre des Waldes das Sommerfest und den Laternenumzug.

 

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