Konzept des Waldfüchse e.V.

1. Rahmenbedingungen

Träger

Der Verein „Waldfüchse e.V.“ besteht seit August 2003 und betrieb damals den Waldkindergarten in Form einer Spielgruppe mit der Betriebserlaubnis für bis zu 20 Kindern im Alter von 3 – 6 Jahren. Die Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe ist erfolgt und als Kindergarten sind wir jetzt in den Bedarfsplan des Kreises Minden-Lübbecke aufgenommen.

Betriebserlaubnis

 

 

früher als Spielgruppe für Kinder von 3-6 Jahren,
Betreuungsschlüssel:
bis 15 Kinder:

1 Erzieherin +
1 Ergänzungskraft
bis 20 Kinder:

2 Erzieherinnen
+ 1 Ergänzungskraft

jetzt nach den KiBiz – Voraussetzungen:
 

Betreuungsschlüssel:
bis 20 Kinder:

3 Erzieherinnen

2. Pädagogisches Konzept

Gruppengröße

Personal

Öffnungszeiten

 

Gebiet

 

Schutzraum

 

 

Sonstiges

Finanzierung

zurzeit: 20 Kinder

zurzeit: 2 Erzieherinnen, 1 Erzieher

Die Kinder können in der Zeit von 8:00 - 8:30 Uhr gebracht und ab 12:30 - 13:00 Uhr abgeholt werden.

Das Gebiet ist vom Forstamt zugewiesen in der Nähe des Forsthauses im Heisterholzer Wald.

ein Bauwagen mit überdachtem Vorbereich, ausgestattet mit Gasheizung und Licht (Batterie), Bastelmaterial, Bücher, Spiele, Wechselkleidung etc.

Komposttoilette in der Nähe des Bauwagens

Wie andere Kindergarten auch durch Gelder des Kreises.
Durch den erhöhten Betreuungsschlüssel entstehen höhere Kosten als im Regelkindergarten!

Ziel

Umsetzung im Waldkindergarten

Bewegungs- und Körpererfahrung

Positive Bewegungs-entwicklung als Basis allen weiteren Lernens

Vielzahl an Bewegungsmöglichkeiten führt zu permanentem Trainieren.

Kinder lernen sich und die Umgebung einzuschätzen

Akzeptanz eigener Grenzen und Möglichkeiten

Sinneswahrnehmung und ihre Förderung

Wahrnehmung der Umwelt

mit allen Sinnen

Ganzheitliche Ansprache aller Sinne

Authentische Reize durch Unmittelbarkeit

Entdeckungen veranlassen zum Verweilen

Durch Beobachten entwickelt sich Ruhe und Ausdauer.

Naturerfahrung

Respektvoller Umgang mit allem Lebenden

 

 

Kinder erleben hautnah die sich wiederholenden Abläufe in der Natur: Jahreszeiten, Wetter, Vegetationsperioden.

Zusammenhänge der Lebensabläufe von Pflanzen, Tieren und Menschen sind erfahrbar, z. B. „Wer frisst wen?“.

Kontakt zu Pflanzen und Tieren lehrt Achtsamkeit gegenüber der Natur.

Phantasie, Kreativität und Spielmaterial

Auseinandersetzung mit dem eigenen Erleben, Unterstützung des inneren Gleichgewichts

Spielzeug besteht aus Dingen aus der Natur: Stöcke, Steine, Blätter, Zapfen.
Kinder entwickeln eigene Bilder, die Phantasie verwandelt die Dinge. Dieses wird sprachlich ausgedrückt.
Kommunikationsfähigkeit wird ausgebildet.

Geschichten, Rollenspiele haben in der Natur eine lebendige Kulisse

Basteln mit Naturmaterialien (z. B. Zapfenengel, Kastanienketten) , Töpfern , Malen

Soziales Lernen

Verantwortung und Konsequenzen für das eigene Tun übernehmen und Grundregeln für das Zusammenleben erlernen

Die Gruppe ist im Wald sehr wichtig, schwierige Situationen sind nur durch gegenseitige Hilfe zu meistern.

Gemeinsames Erleben fördert Gruppenbewusstsein.

Notwendigkeit von Regeln ist erlebbar.
„Waldfuchsregeln“ werden vermittelt.

Gesundheit

Stärkung des Immunsystems

Immer draußen zu sein bei Wind und Wetter härtet ab, es besteht nur geringe Ansteckungsgefahr.

Viel Bewegung stärkt die Kondition.

Schulfähigkeit

Gute Vorbereitung auf die Schule

Im letztes Jahr vor der Schule bekommt die „Schulfuchs“ - gruppe besondere Aufgaben.

Wissenschaftliche Studien belegen sehr günstige Lernbedingungen "für die Unterstützung der körperlichen, psychomotorischen, kognitiven, motivationalen und sozialen Entwicklung der Kinder" im Waldkindergarten.

3. Tagesablauf im Waldkindergarten

a) an Stammplatztagen (3 x wöchentlich)

  • Der Kindergartentag beginnt mit dem Morgenkreis: Sing- und Zählspiele, Besprechung aktueller Themen und Bedürfnisse der Kinder.

  • Weg zum Bauwagen: erste Entdeckungen des Tages, mehrere Haltepunkte.

  • Am Stammplatz beginnt die Freispielphase, begleitet von den Erzieherinnen.

  • 10:00 Uhr gemeinsames Frühstücken mit anschließendem Vorlesen

  • Anschließend Freispiel oder Projekt-/Bastelangebot

  • Abschlusskreis mit Spiel/Lied/Geschichte am Stammplatz

  • Rückweg zur Schranke mit Haltepunkten

b) an Waldgangtagen (2 x wöchentlich):

  • Morgenkreis, s. o.

  • Die Gruppe macht sich auf den Weg zu wechselnden Zielen im Wald

  • 10:00 Uhr gemeinsames Frühstück

  • Umgebungserkundungen, ggf. Spielangebote

  • Rückweg zum Parkplatz ist Teil des Waldganges

4. Sonstiges

- Regelmäßige Elterngespräche (Besprechung Entwicklungsbögen) und Elternabende

- Gemeinsam organisierte Feste (mit kleinen Darbietungen der Waldfüchse):

  • Osterfrühstück, Waldfest (öffentlich), Abschlussfeier, Laternenfest , Weihnachtsfrühstück

- Partnerschaft mit Bauernhof:

  • Jährliches Kartoffelprojekt: Die Kinder pflanzen, suchen Kartoffelkäfer ab und ernten selbstmit anschließendem Kartoffelpufferessen

  • Apfelsaft herstellen

  • Schafe scheren

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